Am Freitagabend fand die diesjährige Abschnittsatemschutz- und Funkübung des Abschnittes II bei der Firma Friedl in Weppersdorf statt. Rund 100 Feuerwehrmitglieder stellten sich dabei verschiedenen Herausforderungen und trainierten sowohl ihre Funkkenntnisse als auch den Atemschutzeinsatz unter realitätsnahen Bedingungen.
Zu Beginn der Übung galt es für die teilnehmenden Feuerwehren, mehrere vorgegebene Punkte rund um Weppersdorf anhand von Koordinaten zu finden und anzufahren. Dabei standen die Orientierung sowie die sichere Kommunikation über Funk im Mittelpunkt.
Im Anschluss wechselten die Einsatzkräfte zur Firma Friedl, wo drei Übungsstationen vorbereitet worden waren. Bei der ersten Station wurde ein Brand im Werkstattmagazin angenommen. Mehrere Personen galten als vermisst, zudem befanden sich gefährliche Stoffe im Gefahrenbereich. Die Atemschutztrupps mussten die vermissten Personen auffinden und retten sowie die gefährlichen Stoffe ins Freie bringen.
Für zusätzliche Herausforderungen sorgte eine von der Übungsleitung eingebaute Übungseinlage: Ein Atemschutzgeräteträger erlitt während des Einsatzes einen medizinischen Notfall und wurde bewusstlos. Daraufhin mussten die übrigen Truppmitglieder den verletzten Feuerwehrmann rasch versorgen und aus dem Gefahrenbereich retten.
Bei der zweiten Station stand die Brandbekämpfung in einer der Hallen der Firma Friedl im Fokus. Noch bevor die Löscharbeiten beginnen konnten, mussten die Einsatzkräfte mithilfe der vorhandenen Unterlagen den richtigen Brandmelder lokalisieren und damit den Einsatzort bestimmen. Ziel dieser Übung war der sichere Umgang mit einer automatischen Brandmeldeanlage und deren Orientierungshilfen.
An der dritten Station mussten erneut mehrere Personen unter schwerem Atemschutz gesucht und aus dem Gebäude gerettet werden. Dabei wurden vor allem die Zusammenarbeit innerhalb der Trupps trainiert.
Abschnittskommandant ABI Josef Schöll sowie die Übungsleitung rund um Martin Horvath, Raphael Degendorfer, Lara Prikoszovich und Dominik Wagner zeigten sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, das weitläufige Areal der Firma Friedl kennenzulernen und die Zusammenarbeit der Feuerwehren des Abschnittes II weiter zu stärken. Ein besonderer Dank geht auch an dieser Stelle nochmals an die Firma Friedl, die nicht zögerte und ihre Tore für die Feuerwehren des Abschnittes II für diese Übung öffnete.
Auch Bürgermeister Manfred Degendorfer gratulierte zum erfolgreichen Übungsablauf und bedankte sich bei den rund 100 Feuerwehrmitgliedern, die sich am Freitagabend die Zeit nahmen, um ihre Fähigkeiten für den Ernstfall zu trainieren. Die Übung habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die Hand-in-Hand-Zusammenarbeit der Feuerwehren für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung sei.










































